Stammdaten eines Zählwerks
Inhaltsverzeichnis
- Detailbeschreibung der Felder
- Weiterführende Informationen
- Zugehörige Aufgaben
- Verfügbarkeit und Sichtbarkeit
Über diese Aufgabe können die Stammdaten des Elements, auf dem man sich aktuell befindet, verwaltet werden.
Wichtig: Da es sich bei der Software um eine Webanwendung handelt und diese somit auf HTML basiert, ist in allen Textfeldern auf die Verwendung der Zeichen "<" und ">" zu verzichten. In spitzen Klammern eingeschlossene Zeichenfolgen werden von der Software ignoriert und somit gekürzt. lediglich für (Abo-)Fremdschlüssel sind diese Zeichen erlaubt.
Ein Element des Typs Zählwerk lässt sich über die Aufgabe "Struktur / Zählwerke" des übergeordneten Zählers erstellen.
Für vorhandene Elemente können die Stammdaten über die hier beschriebene Aufgabe eingesehen und geändert werden. Änderungen werden erst nach Betätigung der Schaltfläche "Speichern" übernommen. Über die Aktion "Löschen" und Klick auf "Gewählte Aktion ausführen" kann das aktuelle Element gelöscht werden. Über ein Pop-up ist der Löschvorgang zu bestätigen, sodass ein versehentliches Löschen ausgeschlossen wird.
Neben der Aktion "Löschen" steht auch die Aktion "Verschieben" zur Verfügung. Nach Klick auf "Gewählte Aktion ausführen" ist dann über ein Pop-up der Zielzähler zu wählen, in den das aktuelle Element verschoben werden soll, und das Verschieben zu bestätigen. Stammdatenänderungen, die vor dem Verschieben nicht gespeichert wurden, gehen verloren.
Nach dem erfolgreichen Erstellen, Verschieben oder Löschen eines Elements wird eine Erfolgsmeldung im Benachrichtigungsbereich angezeigt. Andernfalls erscheint dort eine entsprechende Fehlermeldung.
Im Folgenden werden die einzelnen Stammdatenfelder beschrieben.
Detailbeschreibung der Felder
Allgemein
Erster Abschnitt
Die "Bezeichnung" (max. 80 Zeichen) stellt den Namen des Zählwerks dar, wie er z.B. auch in Grafiken und Berichten verwendet wird.
Es kann ein Ordnungsmerkmal angegeben werden. Dieses ist nur zur Sortierung im Strukturbaum vorgesehen und erscheint nicht in Berichten und Auswertungen.
Die Felder "Fremdschlüssel" und "numerischer Schlüsselwert" sind erforderlich, wenn Zählwerke importiert werden sollen. Im Gegensatz zum Fremdschlüssel ist im numerischen Schlüsselwert ausschließlich die Verwendung ganzer Zahlen erlaubt.
Zweiter Abschnitt
Die "Gemessene Größe" definiert die Maßeinheit und Eigenschaften der Messungen. Es steht eine Liste von Messgrößen zur Auswahl.
Die Felder "Erste Zählernummer" (wichtig v.a. bei Nutzung der Ableselisten), "Erste Wandlerfaktor" und "Erster Maximalstand" (zur Ermittlung von Zählerübersprüngen) sind mit den Werten "***", "1" und "999.999,999" vorbelegt. Finden Zählerwechsel statt, können sich diese Werte ändern. Die jeweils aktuellen Werte für Zählernummer und Wandlerfaktor werden in der Zeile unter dem jeweiligen Feld dargestellt, sobald einmal ein Zählerwechsel stattfand. Die Darstellung des aktuellen Werts wird erst nach Zählwerksberechnung aktualisiert.
Wichtig: Die Änderung der ersten Werte wirkt sich auf den gesamten Zeitraum, indem Daten vorliegen, vor dem ersten Zählerwechsel aus.
Dritter Abschnitt
Läuft das Zählwerk trotz einer Ablesung weiter, so ergibt sich der Verbrauch als Differenz von neuem und altem Ablesewert. Ein solches Zählwerk wird als kumulatives Zählwerk bezeichnet. Die Option "kumulativ" ist somit zu aktivieren. Andernfalls handelt es sich um ein non-kumulatives Zählwerk, welches bei jeder Ablesung auf 0 gesetzt wird, d.h. der Verbrauch entspricht dem Ablesewert.
Um unplausible Werte identifizieren zu können, muss angegeben werden, welche Art von Werten für ein non-kumulatives Zählwerk erwartet wird bzw. welche Laufrichtung ein kumulatives Zählwerk hat.
Beispiel 1: Wird die Anzahl der Mitarbeiter erfasst, so werden ausschließlich positive Werte erwartet. Ein kumulatives Zählwerk würde hierbei ausschließlich vorwärts laufen.
Beispiel 2: Wird der Füllstand eines Tanks erfasst, so handelt es sich um ein rückwärtslaufendes kumulatives Zählwerk.
Beispiel 3: Werden Außentemperaturen erfasst, so werden sowohl positive als auch negative Werte erwartet. Ein kumulatives Zählwerk kann in einem solchen Fall sowohl vor- als auch rückwärts laufen.
Die Option "Verbrauchsanstieg positiv bewerten" ist standardmäßig deaktiviert, da man im Allgemeinen Verbräuche reduzieren möchte. Ist ein Anstieg des Verbrauchs bzw. Wertes positiv zu bewerten (bspw. bei der Zählung von produzierten Stückzahlen), so ist die Option zu aktivieren. Nach Aktivierung der Option wird der Vergleichspfeil im Dashboard grün statt rot dargestellt, falls ein Verbrauchsanstieg zu verzeichnen war und umgekehrt.
Wurden durch den Anwender Zusatzfelder für diesen Elementtyp definiert, so können diese hier mit Werten für das einzelne Element belegt werden.
Intervallverbräuche
Sollen in einem kumulativen Zählwerk "auch Intervallverbräuche erfassbar" sein, so kann diese Option gesetzt werden. Da der Berechnungsaufwand in diesem Fall stark steigt, wird jedoch empfohlen diese Funktion nur zu aktivieren, wenn dies unbedingt notwendig ist. Gründe für eine solche Mischung können sein:
- Überbrückung fehlender Zählerstände
- Für die Vergangenheit liegen keine Zählerstände vor
- Der Energieversorger liefert nur Verbräuche, der Ableser Zählerstände
Wichtig ist bei der Mischung von Zählerständen und Verbräuchen, dass Zeiträume entsprechend angrenzen. D.h. es muss eine Zählerstandsablesung zum Beginn oder Ende des Zeitraums mit Intervallverbrauch existieren.
Beispiel: Erfasst wird ein Intervallverbrauch für den Zeitraum vom 01.06.2016 bis 15.07.2016. Dann muss eine Zählerstandsablesung zum 01.06.2016 oder zum 15.07.2016 stattgefunden haben, da sonst auf Basis des Intervallverbrauchs intern keine Zählerstände berechnet werden können. Die Zeiträume müssen auf die Sekunde genau angrenzen, aber dürfen sich nicht überschneiden.
Ein Zählerwechsel kann bei aktivierten Intervallverbräuchen ebenfalls stets nur an den Intervallgrenzen definiert werden. Zur Vereinfachung kann in der Aufgabe "Werte anzeigen" unter Darstellung die Option "Errechneten Zählerstand anzeigen" aktiviert werden (Aufgabengruppe Zähl- und Messwerte).
Beispiel: Der errechnete Zählerstand betrage 863 kWh. Anschließend den errechneten Zählerstand manuell für die Intervallgrenze im Feld "Datum/Bis" über das Drei-Punkt-Menü eintragen. Wert und neuer Wert müssen übereinstimmen. Nun lässt sich die Option "Zählerwechsel eingeben" aktivieren und die neue Zählernummer wie gewohnt eintragen.
Berechnung
Allgemeine Berechnungseinstellungen
Die "Auflösung" sollte nur dann feiner als Tag gewählt werden, wenn eine automatische Datenerfassung zugrunde liegt. Kombizählwerke sind für die manuelle Datenerfassung vorgesehen und eignen sich aufgrund hohen Rechenaufwandes nicht für die automatische Datenerfassung. für diese sind Echtzeitzählwerke zu verwenden.
Wichtig: Die Auflösung eines Echtzeitzählwerks lässt sich nicht ändern. Es ist vor Umwandlung eines Echtzeitzählwerks darauf zu achten, die richtige Auflösung einzustellen.
Im Feld "Witterungsbereinigung für Energiebereich" muss ein Bereinigungsverfahren angegeben werden. Die Bezeichnungen orientieren sich hierbei an der sinnvollen Bereinigungsart des zugehörigen Energiebereichs. Diese Option beeinflusst auch die automatische Farbwahl für Auswertungen, das Zählwerk wird in gleicher Farbe wie Verbräuche zum entsprechenden Energieeinsatzbereich dargestellt.
Kombi-Zählwerke werden meist nicht für jedes Intervall Ihrer Auflösung abgelesen. Unterliegen erfasste Werte einem Witterungseinfluss, d.h. der gemessene Wert weist eine Abhängigkeit zur Außentemperatur auf, so sollten Verbräuche bzw. Werte über den Zeitraum zwischen zwei Ablesungen nicht gleichverteilt werden, sondern sollten entsprechend der Witterung innerhalb des Zeitraums verteilt werden. Der "Witterungseinfluss" bestimmt dabei den Anteil des aufzuteilenden Werts, der der Witterungsverteilung unterliegt.
Stehen für ein Echtzeitzählwerk nicht für alle Intervall der Auflösung Ablesungen zur Verfügung, so werden die Verbräuche bzw. Werte durch Interpolation ermittelt. Hierbei ist der gewünschte Interpolationsmodus einzustellen.
Wichtig: Wird für ein Zählwerk keine Witterungsverteilung oder -bereinigung gewünscht, so ist darauf zu achten, dass auch das Bereinigungsverfahren den Zusatz "(keine Bereinigung)" aufweist.
Werden für ein Zählwerk keine weiteren Daten mehr erfasst, soll dieses aber dennoch in der Struktur erhalten bleiben, so ist die Option "Von Zählerberechnung ausschließen" zu wählen, damit unnötige Berechnungen dieses Zählwerks ausgeschlossen werden.
Vereinfachter Umgang mit systematischen Fehlern in importierten Werten
Für Echtzeitzählwerke lassen sich durch zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten folgende zwei Arten der von Vorsystemen verursachten Probleme bei automatisch erfassten Werten behandeln.
Die Aktivierung der Einstellung "0-Zählerstände bei der Berechnung ignorieren: ja" bewirkt, dass Nullwerte in den Zählerständen bei der Verbrauchsberechnung des Zählwerks ignoriert werden. So können vor allem bei kumulativen, automatisch erfassten Echtzeitzählwerken Probleme mit gestörten Verbrauchswerten durch fälschlicherweise vom Vorsystem gemeldeten Nullwerte umgangen werden. Die Zählerstände selbst bleiben erhalten, haben jedoch keinen Einfluss auf den errechneten Verbrauch. Es wird entsprechend der Einstellung zum Interpolationsmodus ein Ersatzwert gebildet.
In bestimmten Situationen laufen z.B. Wasserzähler durch Druckschwankungen im Wassernetz minimal rückwärts. Für Zählwerke mit der Einstellung "Mögliche Laufrichtung: Vorwärts" (kumulativ) bzw. "Erwartete Werte: Positiv" (non-kumulativ), führt dieses leichte Rückwärtslaufen zu gestörten Werten, sodass Intervalle mit diesem Zählerstand auf Grund des Messstatus "Gestörter Wert" nicht auswertbar sind. Jedoch führt das Erlauben beider Laufrichtungen bzw. das Erlauben von negativen Werten dazu, dass keinerlei Kontrolle zu den Zählerständen existiert. Über die Option "Untere Schranke für Verbrauch je Auflösungsintervall" kann eine Grenze angegeben werden, die besagt, wie groß der für ein Zeitintervall der Rechenauflösung des Zählwerks bestimmte negative Verbrauch maximal sein darf, um nicht als gestört zu gelten. Diese Schranke gilt auch für Zeitintervalle, in denen Datenlücken vorhanden sind. Diese Option ist nur belegbar, wenn es sich um ein vorwärtslaufendes Echtzeitzählwerk handelt.
Die Schranke kann auch per Knopfdruck automatisch bestimmt werden. Hierbei werden die vorhandenen Verbräuche aufsteigend nach ihrem Wert sortiert. Die letzten 5 % der Werte werden ignoriert, damit Ausreißer das Ergebnis nicht verfälschen. Der größte verbleibende Wert wird durch 100 geteilt und mit (-1) multipliziert. Das Ergebnis entspricht der automatisch bestimmten Schranke.
Beispiel: Für ein kumulatives, vorwärtslaufendes Echtzeitzählwerk eines Wasserzähler beträgt die automatisch bestimmte Schranke -0,006 m3. In unten stehender Abbildung ist zu erkennen, dass ein negativer Verbrauch innerhalb eines Intervalls der Rechenauflösung von 15 Minuten kleiner oder gleich dieser Schranke als "Wahrer Wert" behandelt wird (orangefarbene Markierung). Entsteht in einem Zeitintervall ein Verbrauch kleiner -0,006 m3, so wird dieser mit dem Messstatus "Gestörter Wert" versehen (graue Markierung).

Trennung von vorzeichenbehafteten Verbrauchsflüssen m.H. der Option "Negative Summenwerte markierter Zählwerke auf 0 setzen"
In einigen Fällen ist es notwendig einen positiven Fluss durch einen Zähler anders zu behandeln als einen negativen Fluss. Beispiele:
- Über eine Leitung (bestehend aus Vor- und Rücklauf) wird im Winter Wärme und im Sommer Kälte geliefert. Es existiert ein Wärmemengenzähler in dieser Leitung, der im Falle eine Wärmelieferung positive Werte und im Falle eine Kältelieferung negative Werte liefert. Gewünscht wird eine Abbildung durch zwei Zähler:
- Zähler A meldet Wärmemengen (also positive Werte) und zu Zeiten der Kältelieferung schlicht 0,0 kWh.
- Zähler B meldet Kältemengen (also positive Werte) und zu Zeiten der Wärmelieferung schlicht 0,0 kWh.
- Es wird die Produktion durch eine PV-Anlage erfasst und der Stromverbrauch eines Gebäudes. Der Rest wird in das Netz eingespeist. Diese Einspeisung wird nicht separat gemessen, soll aber getrennt erfasst werden.
Beide Aufgabenstellungen lassen sich mit der Option "Negative Summenwerte markierter Zählwerke auf 0 setzen" zumindest dann bequem lösen, wenn die Mess- bzw. Zählwerte automatisch erfasst werden und somit ohne laufenden Aufwand auch in zwei Zählwerken genutzt werden können.
Musterhafte Lösung der Aufgabenstellung "Trennung Wärme- und Kältemenge":
- Im Zähler A wird die Wärmemenge als Zählwerk mit Wandlerfaktor +1 und aktivierter Option "Negative Summenwerte markierter Zählwerke auf 0 setzen" verwendet. Dieser Zähler meldet somit nur die Wärmelieferung.
- Im Zähler B wird die Wärmemenge als Zählwerk mit Wandlerfaktor -1 und aktivierter Option "Negative Summenwerte markierter Zählwerke auf 0 setzen" verwendet. Dieser Zähler meldet somit nur die Kältelieferung.
Musterhafte Lösung der Aufgabenstellung PV-Einspeisung
- Es wird ein Zähler "PV-Einspeisung" angelegt, unter diesem werden zwei Zählwerke angelegt "PV-Produktion" und "Gesamtverbrauch Gebäude", jeweils mit Messgröße "Wirkarbeit". Die Einspeisung entspricht "PV-Produktion" - "Gesamtverbrauch Gebäude", falls dieser Wert positiv ist und Null andernfalls. Unter dem Zähler "PV-Einspeisung" erhält das Zählwerk "Gesamtverbrauch Gebäude" einen negativen Wandlerfaktor. Somit wird der Zählerverbrauch als gewünschte Differenz ermittelt. Anschließend wird für beide Zählwerke die Option "Negative Summenwerte markierter Zählwerke auf 0 setzen" aktiviert. Dies hat zur Folge, dass negative Summenwerte der beiden Zählwerke auf Null gesetzt werden. Der Zähler erhält im Ergebnis somit nur den überschüssigen Strom aus der PV-Anlage und weist damit wie gewünscht die Einspeisung aus.
Wichtig: Alle Zählwerke, die eine solche Gruppe bilden sollen, müssen die gleiche Messgröße aufweisen. Die Summe wird je Zeitabschnitt der gröbsten Zählwerkauflösung innerhalb der Gruppe ermittelt. Beispiel von oben: Sollten beide Zählwerke in Viertelstundenauflösung Daten erfassen, so werden die Summen auf dieser Basis gebildet und negative Werte ignoriert. Würde der Gesamtverbrauch des Gebäudes hingegen nur in Tagesauflösung erfasst werden, so wird die Logik auf Tageswerte angewendet, wodurch sich andere Tageswerte ergeben können.
Sollten weitere Zählwerke der gleichen Messgröße in dem Zähler existieren, die diese Option nicht aktiviert haben und negative Verbräuche bzw. Mengen aufweisen, so kann der Zählerverbrauch weiterhin negativ werden.
Ferner ist zu bedenken: Wenn an einer Messstelle innerhalb eines Messintervalls (z.B. 1/4h) sowohl positive als auch negative Flüsse auftreten, wird das Ergebnis dieser nachträglichen Trennung nicht dem entsprechen, was ein echter nicht-saldierender Zweirichtungszähler erfasst hätte.
Datenerfassung
Manuelle Erfassung über Ableselisten
Handelt es sich bei dem Zählwerk um ein Kombi-Zählwerk, so erfolgt die Datenerfassung in der Regel manuell. Werden hierfür von der Software automatisch erstellte Ableselisten erwünscht, so ist die Option "manuelle Ablesung" zu aktivieren. Die Einstellungen zu "Ableser" sowie "Ablesehäufigkeit" können durch die entsprechende Option vom Zähler übernommen oder manuell eingestellt. Optional kann eine "Ableseanweisung" dokumentiert werden, die sich auch auf den automatisch erstellten Ableselisten wiederfinden.
Hinweis: Das Ausfüllen der systemseitig erzeugten Ableselisten kann auch innerhalb einer App erfolgen. Innerhalb der App ist es möglich, mit Hilfe automatischer Schrifterkennung, die Zähler mit der Handykamera abzulesen. Bei sog. rollierenden Zählern kann es notwendig sein für die automatische Schrifterkennung, den dabei neben dem Ablesewert angezeigten OBIS-Code im System zu hinterlegen, damit die Ablesung zugeordnet werden kann. Dies erfolgt über die Stammdatenmaske, vgl. Screenshot.

Automatische Erfassung
Wurde das Zählwerk in ein Echtzeitzählwerk umgewandelt, so erfolgt die Datenerfassung in der Regel automatisch über sogenannte "Datenabonnements".
Standardmäßig wird erwartet, dass ein automatisch erfasstes Zählwerk eine gewisse Datenaktualität aufweist. für über Datenabonnement erfasste Zählwerke gibt es drei Fälle: Das maximale Datenalter
- wird als das doppelte Maximum aus Zählwerksauflösung und Abrufhäufigkeit der zum Datenabonnement gehörigen Datenquelle bestimmt,
- entspricht dem am Datenabonnement manuell eingestelltem Datenalter oder
- entspricht dem manuell für das Zählwerk eingestellten, abweichenden Datenalter
Serverweit ist festgelegt in welchem Zyklus das Datenalter betroffener Zählwerke geprüft wird. Der Defaultwert für diesen Zyklus beträgt 0,5 Stunden. Meist sind jedoch größere Zeitspannen eingestellt. Übersteigt der jüngste Zählwerksstand zum Zeitpunkt der Prüfung das maximale Datenalter, so wird eine Warnung in den Log-Meldungen zum Zählwerk erstellt. Wird sogar das doppelte maximale Datenalter überschritten, so wird ein Fehler in den Log-Meldungen des Zählers angezeigt.
Weiterführende Informationen
Allgemeine Informationen zum Zählwerk
Siehe auch Allgemeine Informationen zum Zähler
Siehe auch Informationen zu Witterungsbereinigung und Witterungsverteilung
Siehe auch Informationen zu den Interpolationsmodi für Echtzeitzählwerke
Auswertungsfunktionen:
Zugehörige Aufgaben
Datenerfassung / Ableselisten für Kombizählwerke
Zähl- und Messwerte / Messwerte anzeigen
Zähl- und Messwerte / Datentransfer
Zähl- und Messwerte / Historie für Echtzeitzählwerke
Verfügbarkeit und Sichtbarkeit
Verfügbar auf: Zählwerk
Aufgabengruppe: Einstellungen / Stammdaten
- Struktur, Zählwerk: Anlegen, verschieben und löschen
- Struktur, Zählwerk: Einstellungen bearbeiten
- Struktur, Zählwerk: Einstellungen sehen
- Struktur, Zählwerk: Navigieren
Lizenz: unabhängig von der Edition
Hinweis: Lizenzen, die vor 2018 erworben wurden können abweichen.