Stammdaten eines Klimadatenzählwerk
Inhaltsverzeichnis
Über diese Aufgabe können die Stammdaten des Elements, auf dem man sich aktuell befindet, verwaltet werden.
Wichtig: Da es sich bei der Software um eine Webanwendung handelt und diese somit auf HTML basiert, ist in allen Textfeldern auf die Verwendung der Zeichen "<" und ">" zu verzichten. In spitzen Klammern eingeschlossene Zeichenfolgen werden von der Software ignoriert und somit gekürzt. lediglich für (Abo-)Fremdschlüssel sind diese Zeichen erlaubt.
Ein Klimadatenzählwerk, dass Daten aus dem Klimadatenserver importiert, lässt sich über die Aufgabe "Struktur / Klimadatenzählwerke" der übergeordneten Wetterstation erstellen. Im Folgenden werden die Stammdaten dieser Zählwerke beschrieben. Weitere Klimadatenzählwerke, die lediglich zur Wetterstation verlinkt wurden, sind i.A. Energiefaktoren. Die Dokumentation der Aufgabe "Stammdaten" zu Energiefaktoren befindet sich hier.
Für vorhandene Elemente können die Stammdaten über die hier beschriebene Aufgabe eingesehen und geändert werden. Änderungen werden erst nach Betätigung der Schaltfläche "Speichern" übernommen. Über die Aktion "Löschen" und Klick auf "Gewählte Aktion ausführen" kann das aktuelle Element gelöscht werden. Über ein Pop-up ist der Löschvorgang zu bestätigen, sodass ein versehentliches Löschen ausgeschlossen wird.
Nach dem erfolgreichen Erstellen oder Löschen eines Elements wird eine Erfolgsmeldung im Benachrichtigungsbereich angezeigt. Andernfalls erscheint dort eine entsprechende Fehlermeldung.
Im Folgenden werden die einzelnen Stammdatenfelder beschrieben.
Wichtig: Felder, die unter der Überschrift "Vorbelegte Felder" zusammengefasst sind, sollten nicht geändert werden. Andernfalls können Importstörungen oder falsche Interpretationen der Daten des Klimadatenservers auftreten.
Detailbeschreibung der Felder
Allgemein
Änderbare Felder
Die "Bezeichnung" (max. 80 Zeichen) stellt den Namen des Zählwerks dar, wie er z.B. auch in Grafiken und Berichten verwendet wird. Es wird empfohlen
Es kann ein Ordnungsmerkmal angegeben werden. Dieses ist nur zur Sortierung im Strukturbaum vorgesehen und erscheint nicht in Berichten und Auswertungen.
Zur Dokumentation kann eine "Bemerkung" eingetragen werden. Dieses Feld stellt kein Pflichtfeld dar.
Die Option "Verbrauchsanstieg positiv bewerten" ist standardmäßig deaktiviert, da man im Allgemeinen Verbräuche reduzieren möchte. Ist ein Anstieg des Verbrauchs bzw. Wertes positiv zu bewerten (bspw. bei der Zählung von produzierten Stückzahlen), so ist die Option zu aktivieren. Nach Aktivierung der Option wird der Vergleichspfeil im Dashboard Pfeil grün statt rot dargestellt, falls ein Verbrauchsanstieg zu verzeichnen war und umgekehrt.
Die "Priorität" ist wichtig für Temperaturzählwerke und gibt an, wie stark der Einfluss dieses Klimadatenzählwerks auf die Berechnung der aktuellen Außentemperaturen einer Wetterstation ist. Für eine Wetterstation wird der aktuelle Temperaturwert an Hand der Temperatur des Zählwerks mit höchster Priorität bestimmt. Je niedriger der Zahlwert, desto höher die Priorität. Auch negative Zahlwerte sind erlaubt. Liegen mehrere Zählwerke gleicher Priorität vor, so wird der Mittelwert aus den Temperaturen dieser Zählwerke bestimmt. Kann für die höchste Priorität keine Temperatur bestimmt werden, so wird die Temperatur an Hand des Zählwerks oder der Zählwerke mit der nächst höheren Priorität bestimmt. Somit lassen sich Ersatztemperaturen bilden, damit sichergestellt werden kann, das Temperaturdaten immer zeitnah vorliegen.
Wurden durch den Anwender Zusatzfelder für diesen Elementtyp definiert, so können diese hier mit Werten für das einzelne Element belegt werden.
Vorbelegte Felder

Die Felder "Fremdschlüssel" und "numerischer Schlüsselwert" sind erforderlich, wenn Zählwerke importiert werden sollen. Im Gegensatz zum Fremdschlüssel ist im numerischen Schlüsselwert ausschließlich die Verwendung ganzer Zahlen erlaubt.
Die "Gemessene Größe" definiert die Maßeinheit und Eigenschaften der Messungen. Es steht eine Liste von Messgrößen zur Auswahl.
Die Felder "Erste Zählernummer" (wichtig v.a. bei Nutzung der Ableselisten), "Erste Wandlerfaktor" und "Erster Maximalstand" (zur Ermittlung von Zählerübersprüngen) sind mit den Werten "\*\*\*", "1" und "999.999,999" vorbelegt. Da für ein Klimadatenzählwerk keine Zählerwechsel zu erwarten sind, ändern sich diese Werte nicht.
Läuft das Zählwerk trotz einer Ablesung weiter, so ergibt sich der Verbrauch als Differenz von neuem und altem Ablesewert. Ein solches Zählwerk wird als kumulatives Zählwerk bezeichnet. Die Option "kumulativ" ist somit zu aktivieren. Andernfalls handelt es sich um ein non-kumulatives Zählwerk, welches bei jeder Ablesung auf 0 gesetzt wird, d.h. der Verbrauch entspricht dem Ablesewert.
Um unplausible Werte identifizieren zu können, muss angegeben werden, welche Art von Werten für ein non-kumulatives Zählwerk erwartet wird bzw. welche Laufrichtung ein kumulatives Zählwerk hat.
Klimadatenzählwerke sind i.A. non-kumulative Zählwerke.
Berechnung
Da es sich bei Klimadatenzählwerken um Echtzeitzählwerke handelt, ist die "Auflösung" mit dem Wert "Tag" vorbelegt und nicht änderbar.
Im Feld "Witterungsbereinigung für Energiebereich" muss ein Bereinigungsverfahren angegeben werden. Die Bezeichnungen orientieren sich hierbei an der sinnvollen Bereinigungsart des zugehörigen Energiebereichs. Diese Option beeinflusst auch die automatische Farbwahl für Auswertungen, das Zählwerk wird in gleicher Farbe wie Verbräuche zum entsprechenden Energieeinsatzbereich dargestellt.
Wichtig: Wird für ein Zählwerk keine Witterungsverteilung oder -bereinigung gewünscht, so ist darauf zu achten, dass auch das Bereinigungsverfahren den Zusatz "(keine Bereinigung)" aufweist.
Stehen für ein Echtzeitzählwerk nicht für alle Intervall der Auflösung Ablesungen zur Verfügung, so werden die Verbräuche bzw. Werte durch Interpolation ermittelt. Hierbei ist der gewünschte Interpolationsmodus einzustellen.
Werden für ein Zählwerk keine weiteren Daten mehr erfasst, soll dieses aber dennoch in der Struktur erhalten bleiben, so ist die Option "Berechnung deaktivieren" zu wählen, damit unnötige Berechnungen dieses Zählwerks ausgeschlossen werden.
Datenerfassung
Für Klimadatenzählwerke erfolgt die Datenerfassung automatisch über den Klimadatenserver.
Standardmäßig wird erwartet, dass ein automatisch erfasstes Zählwerk eine gewisse Datenaktualität aufweist. Das maximale Datenalter ist standardmäßig auf 2 Tage festgelegt.
Serverweit ist festgelegt in welchem Zyklus das Datenalter betroffener Zählwerke geprüft wird. Der Defaultwert für diesen Zyklus beträgt 0,5 Stunden. Meist sind jedoch größere Zeitspannen eingestellt. Übersteigt der jüngste Zählwerksstand zum Zeitpunkt der Prüfung das maximale Datenalter, so wird eine Warnung in den Log-Meldungen zum Zählwerk erstellt. Wird sogar das doppelte maximale Datenalter überschritten, so wird ein Fehler in den Log-Meldungen des Zählers angezeigt.
Weiterführende Informationen
Siehe auch Allgemeine Informationen zur Wetterstation
Siehe auch Informationen zu den Interpolationsmodi für Echtzeitzählwerke
Siehe auch Übersicht der Klimadatenzählwerke
Verfügbarkeit und Sichtbarkeit
Verfügbar auf: Klimadatenzählwerk
Aufgabengruppe: Einstellungen / Stammdaten
- Struktur, Klimadatenzählwerk: Anlegen und löschen
- Struktur, Klimadatenzählwerk: Einstellungen sehen
- Struktur, Klimadatenzählwerk: Navigieren
Lizenz: unabhängig von der Edition
Hinweis: Lizenzen, die vor 2018 erworben wurden können abweichen.